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ID-clash in Düsseldorf, September 2016

Interkulturelles Performance- und Installations-Projekt zum Thema Transidentität
Die Erfolgsgeschichte unseres interkulturellen Projekts ID-clash geht weiter: Nach dem überaus erfolgreichen Gastspiel in Dhaka/Bangladesh 2015 führen wir das Projekt in Zusammenarbeit mit der internationalen tanzmesse nrw und in Koproduktion mit dem tanzhaus nrw in Düsseldorf weitere sechs Male auf.

Männlich? Weiblich? Anders?
Transidente/transsexuelle Menschen entziehen sich der Geschlechterrolle, die ihnen durch Geburt zugewiesen wurde. Das interkulturelle Performance- und Installations-Projekt ID-clash wirft einen Blick auf andere Dimensionen der Geschlechteridentifikation, auf unterschiedliche Lebenskonzepte transidenter Menschen und Stadien von Transition. Die Grundlage bilden die Biografien von zwei Hijra und drei transidenten Menschen aus Europa sowie Lateinamerika. Angie Hiesl + Roland Kaiser verweben Erzähltes und Geschriebenes, Video-Projektionen und Gesang, Performatives und Bildnerisches zu einer begehbaren Installation.

Erste Recherchen entstanden in Bangladesch, wo das Kölner Künstler-Duo eine intensive Arbeitsbeziehung mit der Community der Hijra einging. Hijra in Südostasien sind Transgender, die als Jungen geboren werden, sich weiblich geben, sich aber keinem dieser beiden Geschlechter zugehörig fühlen. Sie bezeichnen sich als das „Dritte Geschlecht“ und folgen damit einer mythologischen Tradition ihrer Kultur, in der sie spezielle gesellschaftliche Funktionen übernehmen. Dennoch führen sie ein Leben am Rande der Gesellschaft. Unsere beiden Akteurinnen sind Aktivistinnen, deren Arbeits- und Lebenssituation sich gerade im letzten Jahr durch brutale Morde in der LGBT-Szene noch mal verschlechtert hat.

Nach dem äußerst erfolgreichen Gastspiel des Projekts in Dhaka/Bangladesh Ende 2015 wird ID-clash jetzt für eine Halle des leerstehenden Postgeländes nahe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs angepasst. Diese Adaption entsteht in Zusammenarbeit mit der internationalen tanzmesse nrw und in Koproduktion mit dem tanzhaus nrw auf.


ID-clash war für den Kölner Theaterpreis sowie den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater 2013 nominiert.



Dank an unsere Förderer:

Konzeptionell gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und das Kulturamt der Stadt Köln.

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Eine Produktion der Angie Hiesl Produktion, koproduziert durch das tanzhaus nrw und Dancegate Lefkosia Zypern im Rahmen des Projekts „Modul Dance“ 2012 – 2014, gefördert durch das Programm Kultur der Europäischen Union.
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Gefördert durch die Kunststiftung NRW und das Goethe Institut

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Dank für die freundliche Unterstützung der Auto-Strunk GmbH und der Kölner KulturPaten e.V.

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und - last but not least - mit freundlicher Unterstützung der Catella Project Management GmbH - Düsseldorf

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