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Interkulturelles Performance- und Installationsprojekt zum Thema Transidentität

Im November 2015 hat ID-clash drei Aufführungen in seiner zweiten Heimat Bangladesh.
ID-clash stellt die Ausschließlichkeit der geschlechtlichen Zweiteilung in Männlich/Weiblich in Frage und wirft einen Blick auf andere Geschlechteridentifikationen. Die Performerinnen sind transidente Menschen aus Bangladesh und Europa. Es sind Menschen, die sich der Geschlechterrolle, die ihnen durch Geburt zugewiesen wurde, entziehen, weil sie sich durch sie nicht beschrieben fühlen.

Das interkulturelle Projekt ID-clash behandelt das Thema Transidentität aus dem Blickwinkel verschiedener Kulturen: das Leben von Transidenten in Europa folgt meist individuellen Lebensentwürfen in einem gesellschaftlichen Spannungsfeld von Toleranz, Ablehnung und Tabuisierung; die „Hijra“ in Südasien werden als Männer geboren, fühlen sich eher als Frau, ordnen sich aber trotzdem keinem dieser beiden Geschlechter zu. Sie nennen sich das „Dritte Geschlecht“. Damit folgen sie einer spirituellen Tradition, die ihnen spezielle gesellschaftliche Funktionen überträgt. Dennoch führen sie ein Leben am Rande der Gesellschaft.

In ID-clash begegnen zwei „Hijra“ aus Bangladesh, Annonya und Katha, zwei westlichen Transidenten, Michelle und Melissa. Die vier sehr unterschiedlichen Biographien bilden die Grundlage für ID-clash. Erzähltes und Geschriebenes, Video-Projektionen und Gesang, Performatives und Bildnerisches werden zu einer begehbaren Installation.

Die Wurzeln von ID-clash liegen in Bangladesh. Aus einem dortigen Workshop zum Thema Geschlechteridentität 2010 entstand das interkulturelle Projekt ID-clash. Dessen Uraufführung fand im Oktober 2013 in Köln mit zwei bengalischen und drei westlichen Performerinnen statt.

Veranstalter des Gastspiels in Dhaka ist das Goethe-Institut Bangladesh. Vielen Dank!

Und wir werden unterstützt durch die NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, die finanziert wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Vielen Dank!

Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.

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