Angie Hiesl Produktion



Unter dem Label Angie Hiesl Produktion präsentieren Angie Hiesl und Roland Kaiser
ihre interdisziplinären Projekte an kunstfremden Orten im urbanen Raum. Die site-
specific Arbeiten verwandeln temporär öffentliche und private Räume in Kunsträume.
Die bildnerischen und performativen Interventionen erzeugen neue Kontexte,
kondensieren die örtlichen Besonderheiten und setzen sie in Bezug zu gesellschaft-
lichen Phänomenen.

Thematische Koordinaten sind das Verhältnis zwischen menschlichem Körper und Raum/Architektur sowie der Mensch in seinem kulturellen, sozialen, politischen und globalen Umfeld. Körper zwischen Be- und Entgrenzung sind zentrale Sujets. Hiesls und Kaisers originäre ästhetische Ausdrucksformen und Konzepte sind sinnliche Provokationen – eine Einladung für Publikum und Passanten, einen neuen Blick auf
vertraut Geglaubtes zu werfen, eine Ver-Rückung der Realität.

In Workshops und Vorträgen vermitteln sie ihre Kunst. Die vielfach ausgezeichneten Arbeiten werden weltweit gezeigt.

Angie Hiesl, 1954 geboren und aufgewachsen in Venezuela, Perú und Deutschland,
lebt seit 1975 in Köln.
Als Regisseurin, Choreografin, Performance- und Installations-Künstlerin präsentiert die
mehrfache Theater-und Kunstpreisträgerin seit den 1980er Jahren ihre interdisziplinären Arbeiten. Sie gehört zu den ersten ChoreografInnen in Deutschland, die ausschließlich site-specific Choreografien entwickelt haben.

Ihre Zusammenarbeit mit Roland Kaiser begann 1997. Gemeinsam kreieren und realisieren sie ihre Projekte, die auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals und Gastspielen, oft in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, gezeigt werden.
Der 1958 geborene Regisseur, Choreograf, Performance- und Bildende Künstler Roland Kaiser lebt seit 1987 in Köln. Seit 1993 realisiert er interdisziplinäre Performance-Projekte.
 
                                                                                               

»Zukunftsvisionen erforschen ... Die Fähigkeit der Künstlerin Probleme von einer anderen Perspektive zu sehen und bis jetzt unbekannte Lösungen zu bieten, ist unerläßlich für städtische Erneuerung. Künstler wie Angie Hiesl in Köln oder Christo in Berlin haben Werke geschaffen, die die Vorstellungen der Bewohner von ihren Städten in Frage stellen.«
The Art of Regeneration: Urban Renewal Through Cultural Activity © Charles Landry, Lesley Greene, François Matarasso, Franco Bianchini, 1996 by Comedia/UK

Kölner Ehrentheater-Preis





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